Von Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, Verhaltenswissenschaftler, Erfinder des ersten vollständigen Alterssimulationsanzugs (1994) und Gründer des Meyer-Hentschel Instituts
Dieser Artikel beleuchtet die Methode Alterssimulationsanzug umfassend – von der Definition über Nutzen und Einsatzbereiche bis hin zu Erfahrungsberichten, potenziellen Risiken, Kaufkriterien und der historischen Entwicklung. Basierend auf eigenen Forschungen, langjähriger Praxiserfahrung und unabhängigen Studien (einschließlich einer Meta-Analyse von 17 Untersuchungen aus dem Jahr 2020) soll der Leitfaden Fachkräften, Unternehmen und Entscheidern fundierte Orientierung bieten. Ziel ist es, den Alterssimulationsanzug als etabliertes Tool für Empathie-Training, Produktentwicklung und gesellschaftliche Sensibilisierung zu positionieren.
Als Verhaltenswissenschaftler beschäftige ich mich seit über 40 Jahren mit dem demografischen Wandel. 1994 habe ich den ersten kompletten Alterssimulationsanzug konzipiert und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. In einer Zeit, in der die Lebenserwartung steigt und die Gesellschaft älter wird, ist es für das Verständnis der Generationen wichtig, dass junge Menschen das Alter nicht nur theoretisch verstehen, sondern selbst erleben. Die Selbsterfahrung mit einem Alterssimulationsanzug ermöglicht genau das: ein sicheres, reversibles „Instant Aging“, das physische und sensorische Einschränkungen des gesunden Alterns realistisch simuliert.

Was versteht man unter einem Alterssimulationsanzug?
Ein Alterssimulationsanzug besteht aus aufeinander abgestimmten Komponenten, die altersbedingte Funktionseinschränkungen des Körpers realistisch nachbilden. Im Gegensatz zu einfachen Kostümen oder Einzelhilfsmitteln handelt es sich um ein ganzheitliches System, das multiple Einschränkungen gleichzeitig simuliert – ein Prinzip, das ich 1994 als erster vollständig umgesetzt habe. Die Probanden erleben innerhalb weniger Minuten, wie sich Alltagshandlungen verändern: Treppensteigen wird mühsam, das Lesen eines Etiketts anstrengend, das Hören von Gesprächen erschwert. Diese Erfahrung kann Einstellungen und Verhalten gegenüber älteren Menschen zum Positiven verändern.

Die Kernkomponenten eines professionellen Alterssimulationsanzugs (wie dem AgeMan®) umfassen:
Seh-Simulation: Spezielle Visier- oder Brillensysteme, die Alterssichtigkeit, verändertes Farbensehen und eingeschränktes peripheres Sehen nachbilden. Die Sicht wird eingeschränkt, Farben verblassen, Kontraste nehmen ab. Optionale Brillen simulieren u.a. Katarakt, Makuladegeneration und Glaukom.
Hör-Simulation: Gehördämpfer oder Ohrstöpsel, die Hochtonschwerhörigkeit simulieren – hohe Frequenzen werden ausgefiltert, das Sprachverstehen wird schwieriger.
Beweglichkeits- und Gelenk-Simulation: Bandagen an Knien, Ellenbogen, Wirbelsäule und Hals, die die Gelenkbeweglichkeit einschränken und arthroseähnliche Effekte erzeugen.
Kraft- und Muskelsimulation: Gewichtsweste (ca. 10 kg) sowie Gewichtsmanschetten an Armen und Beinen, die Sarkopenie (Muskelabbau) und reduzierte Ausdauer erleben lassen.
Feinmotorik-Simulation: Mehrere Paar Handschuhe (Textil-, Leder- und Spezialhandschuhe), die Tastsinn und Griffkraft mindern. Man kann damit erleben, daß viele Alltagsaktivitäten zur Herausforderung werden, z.B. das Öffnen eines Schraubglases oder das Zuknöpfen einer Bluse. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31237315/
Gleichgewichts-Simulation: Spezielle (Über)-Schuhe oder Einlagen, die das Gangbild verändern und den Schritt unsicher machen. Als Ergänzung Brillen, die Schwindel erzeugen.
Hochwertige Modelle erlauben bis zu 15 Grundsimulationen plus optionale Erweiterungen (z. B. Tinnitus, Tremor oder Atemnot). Die Simulation ist vollständig reversibel: Nach Abnahme des Anzugs kehrt der Träger sofort in den Normalzustand zurück. Wissenschaftlich basiert der Alterssimulationsanzug auf empirischen Daten zu biologischen Alterungsprozessen. Er erfüllt Face-Validität (die Einschränkungen fühlen sich „echt“ an) und Experten-Validität (Bestätigung durch Gerontologen und Mediziner). Im Gegensatz zu reinen VR-Lösungen bleibt die unmittelbare körperliche Erfahrung im Vordergrund – genau das macht den Unterschied in der Nachhaltigkeit des Lernens aus.
Welchen Nutzen kann ein Alterssimulationsanzug haben?
Der zentrale Nutzen eines Alterssimulationsanzugs liegt in der Erzeugung tiefer Empathie. Theoretisches Wissen über das Altern allein reicht nicht aus; erst die eigene körperliche Erfahrung verändert Einstellungen nachhaltig. (Es handelt sich um eine Methode des erfahrungsbasierten Lernens.) Eine Meta-Studie aus dem Jahr 2020, die 17 internationale Untersuchungen zwischen 2000 und 2020 analysierte, bestätigt: In 11 von 14 wirksamen Studien führte der Einsatz eines Alterssimulationsanzugs zu signifikant positiven Veränderungen in Empathie, Einstellungen und emotionalen Reaktionen gegenüber älteren Menschen: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jan.14577

Eine neuere Studie (2025) bestätigt dies eindrucksvoll für den Pflegebereich. Durch die Selbsterfahrung mit einem Alterssimulationsanzug, kombiniert mit einer Informationseinheit, verringerten sich negative Vorurteile gegenüber alten Menschen deutlich. Dieser Effekt war auch sechs Monate nach der Erfahrung noch vorhanden. Die Autoren erläutern:
„Durch die Integration von Inhalten zur Thematik des Alterns sowie den Einsatz empathiefördernder Strategien können wir bei Studierenden eine respektvollere und verständnisvollere Haltung gegenüber älteren Menschen fördern und so langfristige Veränderungen in ihrer Wahrnehmung und in ihrem Umgang mit älteren Erwachsenen bewirken. Wir empfehlen, dass Pflegecurricula sowie Studiengänge in anderen Gesundheitsberufen erfahrungsbasierte Aktivitäten integrieren, wie beispielsweise den Einsatz von Alterssimulationsanzügen und Rollenspielszenarien.“
(https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0197457225002654?via%3Dihub, Seite 6)
Praktische Vorteile sind vielfältig:
Persönliche Ebene: Teilnehmer berichten von Aha-Erlebnissen – plötzlich wird verständlich, warum ältere Menschen langsamer gehen, sich zurückziehen oder Hilfe benötigen. Das fördert Geduld und reduziert Frustration im Alltag.
Berufliche Ebene: In Pflege, Medizin und Therapie führt die Erfahrung mit dem Alterssimulationsanzug zu besserer Patientenversorgung. Pflegekräfte passen ihre Arbeitsweise an (z. B. mehr Zeit einplanen, gut verständliche Kommunikation, klare Aussprache).
Unternehmensebene: Produktentwickler und Designer erhalten konkrete Impulse für barrierefreie Lösungen – von Verpackungen über Hausgeräte, Fahrzeuge bis hin zu Gebäuden. Ständige Evaluationen des Meyer-Hentschel Instituts zeigen, dass 80–90 % der Teilnehmer die Erfahrung mit einem Alterssimulationsanzug als wertvollen Impuls für ihre Arbeit erleben.
Gesellschaftliche Ebene: Der Alterssimulationsanzug baut Brücken des Verständnisses zwischen den Generationen und sensibilisiert zusätzlich für Prävention. Er motiviert junge Menschen, frühzeitig für ihre eigene körperliche Zukunft vorzusorgen.
Zusammengefasst: Der Nutzen geht weit über Sensibilisierung hinaus. Er führt zu besseren Produkten und Dienstleistungen – vor allem in der Pflege -, zu sichereren Arbeitsplätzen und einer inklusiveren Gesellschaft.
In welchen Branchen werden Alterssimulationsanzüge mit welchen Zielen eingesetzt?
Das Konzept Alterssimulationsanzug hat sich in zahlreichen Branchen etabliert. Jede nutzt ihn mit spezifischen Zielen:
Pflege, Medizin und Ausbildung

In vielen Universitätskliniken z. B. Charité Berlin (youtube Video), Universitätsklinik Leipzig, Universität Zürich und Bildungszentren (z. B. medi – Zentrum für medizinische Bildung, Bern) ist der Alterssimulationsanzug fester Bestandteil der geriatrischen Ausbildung.
Ziel: Steigerung der Empathie und Verbesserung der Pflegequalität.
Die Bundesärztekammer hat die Selbsterfahrung Alter unter der Bezeichnung „instant aging“ in das Curriculum „Geriatrische Grundversorgung“ integriert.
Foto: Iris Maurer
Wenn Sie nähere Informationen zum Alterssimulationsanzug AgeMan® wünschen, können Sie hier den Produktkatalog AgeMan anfordern.
Automobil- und Fahrzeugindustrie
Ford setzt seit 1994 Alterssimulationsanzüge unter der Bezeichnung „Third Age Suit“ ein. Der erste Alterssimulationsanzug wurde entwickelt in Kooperation mit der Loughborough University. Für weiter entwickelte Nachfolgemodelle beauftragte Ford das Meyer-Hentschel Institut, Saarbrücken. Ziel: Fahrzeuge seniorengerecht zu gestalten – von Lenkrädern über Pedale bis hin zur Bedienung. Heute nutzen BMW, Mercedes, Toyota, Honda und MAN Trucks ähnliche Anzüge für Ergonomie-Tests.

Einzelhandel und Dienstleistungen
Ebenfalls 1994 startete das erste große Projekt im Einzelhandel. Coop Schweiz Basel : 12 Alterssimulationsanzüge des Meyer-Hentschel Instituts halfen den Marktleitern, Regale, Kassen und Wege altersgerecht umzugestalten. Heute setzen Banken, ÖPNV-Unternehmen und Möbelhäuser den Anzug ein, um Mitarbeiter für die Bedürfnisse älterer Kunden zu sensibilisieren.
Versicherungswesen und Gesundheitswirtschaft

Genworth Financial präsentierte 2014 den R70/R70i-Suit, um das Bewusstsein für Langzeitpflege zu schärfen (70 % der über 65-Jährigen in den USA benötigen sie irgendwann). Ziel: Kundenberatung empathischer und präventiver gestalten.
Produkt- und Verpackungsentwicklung
MIT AgeLab (AGNES-Suit seit 1999) und Unternehmen wie bsh Hausgeräte, Miele oder Julius Blum nutzen den Anzug, um Verpackungen leichter öffnbar, Bedienfelder besser lesbar und Produkte seniorenfreundlich zu machen.
Architektur, Stadtplanung und Arbeitsplatzgestaltung
In Zürich und anderen Städten fließen Erkenntnisse aus Alterssimulationsanzug-Workshops in Bauvorhaben ein. Unternehmen optimieren Arbeitsplätze, um ältere Mitarbeiter länger halten zu können.
Das übergeordnete Ziel lautet in allen Branchen: Von der reinen Theorie zur erlebten Realität wechseln – mit messbaren Verbesserungen in Design, Service und Inklusion.
Was sagen Veranstalter und Probanden, die einen Alterssimulationsanzug probiert haben, über ihre Erfahrungen?
Teilnehmer von Pflegefortbildungen:
„Alles wird schwieriger, mühsamer, man fühlt sich schwerfällig und unsicher. Jetzt habe ich noch mehr Verständnis dafür.“
„Ich verstehe kaum etwas – mein Selbstvertrauen leidet darunter sehr.“
„Die Lampen auf den Fluren sind schwer zu ertragen – nur diffuses Licht.“
„Ich muss mich sehr konzentrieren – alles sehr bewusst machen“
„Jetzt kann ich mir gut vorstellen, warum sich einige ältere Bewohnende zurückziehen… Sie fühlen sich isoliert oder erschöpft.“
Veranstalter von Fortbildungen mit einem Alterssimulationsanzug:
Eckard K., Geschäftsführer geriatrische Rehabilitation: „Die TherapeutInnen haben sehr positives Feedback gegeben – der Anzug ist ein echter Gamechanger.“
Jasmin G., Stationsleitung Alterszentrum: “Das Feedback der Mitarbeitenden ist sehr gut ausgefallen. Es waren alle sehr interessiert dabei, neugierig gewisse Einschränkungen im Alter mal selbst erfahren zu können für eine kurze Zeit. Auch nach der Schulung hörte ich noch viele spannende und angeregte Unterhaltungen.
Kathrin K., Leitung Bildungszentrum: „Die jungen Menschen sind immer wieder beeindruckt von der realitätsnahen Simulation von Einschränkungen im Alter. Das bleibt nachhaltig im Gedächtnis.“
Die überwiegende Mehrheit beschreibt das Erlebnis Alter als „Augen öffnend“, „emotional berührend“ und „motivierend“. Viele berichten, dass sie nach dem Training bewusster kommunizieren, mehr Zeit einplanen und konkrete Verbesserungen vorschlagen.
Gibt es negative Effekte durch die Nutzung eines Alterssimulationsanzugs?
Seröse wissenschaftliche Untersuchungen und meine 30-jährige Praxiserfahrung zeigen: Bei sachgemäßer Anwendung und professioneller Begleitung treten keine bleibenden negativen Effekte auf. Die Simulation ist rein temporär und reversibel.
Mögliche kurzfristige Reaktionen:
- Leichte Frustration oder Erschöpfung während der 30–60 Minuten Tragezeit.
- Vorübergehende Verunsicherung bei sehr sensiblen Personen (z. B. „Ich will nie so alt werden“).
- In seltenen Fällen leichte Angst vor dem eigenen Altern.
Die bereits erwähnte Meta-Studie (2020) betont jedoch: Diese Effekte lassen sich durch strukturierte Reflexion (Debriefing) vollständig vermeiden oder in positive Lernerfahrungen umwandeln. Wichtig: Kein Anzug darf ohne Einweisung und Nachbesprechung eingesetzt werden. Personen mit akuten Rücken- oder Gelenkproblemen sollten vorher ärztlichen Rat einholen – genau wie bei jedem anderen körperlichen Training.
Zusammenfassung: Die Vorteile überwiegen bei Weitem. Negative Effekte sind vermeidbar und überwiegend gut tolerierbar.
Auf welche Aspekte sollte man bei der Anschaffung eines Alterssimulationsanzugs achten?
Sie finden am Markt verschiedene Anbieter – von einfachen „Anzügen'“ bis zu professionellen Systemen. Folgende Kaufkritieren können bei der Entscheidungsfindung helfen:

- Hersteller/ Entwickler: Handelt es sich um Unternehmen/ Personen mit wissenschaftlicher Expertise in Gerontologie, Geriatrie, Verhaltensforschung o.ä.?
- Qualität: Wie werden Anbieter und Produkt von Kunden bewertet? Google und andere Bewertungsportale checken. Gibt es eine Garantie? Wie lange ist die Garantiezeit?
- Ethische Aspekte: Vermittelt der Alterssimulationsanzug – trotz der erlebbaren Einschränkungen – ein positives Bild des Alters? Test: Würden Sie gerne ein Selfie machen und im Bekanntenkreis zeigen?
- Realitätsnähe der Alterssimulation: Werden die Probanden in unnatürlicher Weise eingeschränkt oder eingeschnürt? Bekommen sie Stromschläge, um Tremor zu „simulieren“?
- Support: Gibt es Anwenderschulungen, tel. Kundensupport?
Wenn Sie unsicher sind, bitten Sie um ein Gespräch mit dem verantwortlichen Produktentwickler, Produktmanager. Bei einem solchen Anruf oder Video-Call bekommen Sie hilfreiche Antworten auf Ihre Fragen und einen persönlichen Eindruck vom Unternehmen.
Seit wann gibt es Alterssimulationsanzüge? Kurzer Abriss der Historie
Die Idee einzelner Simulationshilfen (z. B. mit Creme verschmierte Brillen oder dicke Handschuhe) gab es schon früher. Der erste vollständige Alterssimulationsanzug entstand dann 1994 durch die Entwicklungsarbeit meines Teams. Nachfolgend eine Timeline wichtiger Entwicklungsschritte der Produktkategorie Alterssimulationsanzug.
Entwicklung der Produktkategorie Alterssimulationsanzug
Vorstellung des ersten kompletten Alterssimulationsanzugs
„Age Simulator“ durch Gundolf Meyer-Hentschel
„Third Age Suit“
von Ford (UK)
„Agnes“ (Age Gain Now Empathy System)
Entwickelt vom Massachusetts Institute of Technology (MIT)
Erwähnung „Alterssimulationsanzug“ im „Who’s Who in the World“
Gundolf Meyer-Hentschel wird u. a. für die Erfindung des Alterssimulationsanzugs mit einem Eintrag in das biographische Standardwerk „Who’s Who in the World“ ausgezeichnet.
SD&C Senior Suit
von SD&C GmbH (zweiter Alterssimulationsanzug in Deutschland)
Koken Aged Simulation Set (Modell LM-060)
von KOKEN CO., LTD. (erster Alterssimulationsanzug in Japan)
„Third Age Suit Baureihe II“
von Ford (UK), entwickelt von Meyer-Hentschel Institut, Saarbrücken
Alterssimulationsanzug Gert
von Produkt + Projekt (dritter Alterssimulationsanzug in Deutschland)
„Third Age Suit Baureihe III“
von Ford (UK), entwickelt von Meyer-Hentschel Institut, Saarbrücken
Alterssimulationsanzug R70
von Genworth (US-Versicherungsunternehmen)
Sakamoto M176 (Aged Simulation Suit)
von Sakamoto Model Corporation (zweiter Alterssimulationsanzug in Japan)
Wenn Sie nähere Informationen zum Alterssimulationsanzug AgeMan® wünschen, können Sie hier den Produktkatalog anfordern.
Fazit
Ein Alterssimulationsanzug ist weit mehr als ein Lehrmethode – er ist ein Katalysator für Empathie, Innovation und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als Erfinder freue ich mich über jede Organisation und jede Einzelperson, die diesen Weg geht.
Für individuelle Beratung, Workshops oder den Kauf eines AgeMan®-Systems stehen mein Team und ich Ihnen gerne zur Verfügung. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft altersgerechter gestalten.
Autor

Dr. Gundolf Meyer-Hentschel, Verhaltenswissenschaftler, Erfinder des ersten vollständigen Alterssimulationsanzugs (1994) und Gründer des Meyer-Hentschel Instituts
mh@meyerhentschel.com
+491744661322
Häufig gestellte Fragen zum Alterssimulationsanzug (FAQ)
Was versteht man unter einem Alterssimulationsanzug? Ein professioneller Alterssimulationsanzug ist ein modulares System aus Visier, Gewichtsweste, Gelenkbandagen, Spezialhandschuhen und weiteren Komponenten, das gesunde altersbedingte Einschränkungen von Sehvermögen, Gehör, Beweglichkeit, Kraft und Feinmotorik gleichzeitig und realistisch simuliert. Die Simulation ist vollständig reversibel.
Er erzeugt tiefe, nachhaltige Empathie durch eigene körperliche Erfahrung. Studien belegen signifikante Verbesserungen in Einstellungen und Verhalten. Unternehmen erhalten konkrete Impulse für barrierefreie Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsplätze.
Hauptsächlich in Pflege und Medizin, Automobil- und Fahrzeugindustrie, Einzelhandel, Versicherungen, Produkt- und Verpackungsentwicklung sowie in Architektur und Stadtplanung – jeweils mit dem Ziel, Empathie zu steigern und Lösungen seniorengerecht zu gestalten.
5 wichtige Punkte: (1) Fachliche Expertise des Herstellers/ Entwicklers, (2)Kundenbewertungen von Qualität und Service, (3) ethische Aspekte (fördert oder verhindert der Alterssimulationsanzug Ängste vor dem Alter?), (4) Realitätsnähe der Alterssimulation, (5) Supportqualität (7 Tage)
Die Entwicklung des ersten vollständigen Systems begann 1993. Die offizielle Vorstellung erfolgte am 10. Mai 1994. Seitdem hat sich das Konzept Alterssimulationsanzug zu einem etablierten Standardwerkzeug entwickelt.
Umfassende Informationen zum Alterssimulationsanzug AgeMan® erhalten Sie innerhalb von 5 Minuten über diesen Link: Produktkatalog anfordern.